Seebrücke Hohwacht "Flunder"

Hohwacht

Die hübschen grünen Fischerhütten am Strand von Alt-Hohwacht erzählen von der langen Geschichte Hohwachts als aktives Fischerdorf. Um 1850 gab es in dem Ort drei Schiffer und Fischer sowie eine Feuerstelle, das "Buchholz". 129 Einwohner lebten in zehn Wohnungen. Es war der dänische König Christian IV., der Hohwacht als vorgelagerten Fischereihafen von Lütjenburg zu einer Hafenstadt ausbaute. Der Seehandel von Hohwacht blühte bis zur Errichtung der Eisenbahnlinie Lütjenburg-Malente. Ende des 19. Jahrhunderts war es dann das Badeleben, das Hohwacht den Aufschwung bringen sollte. Die beiden Weltkriege schränkten dieses ein, um es im Anschluss umso mehr erblühen zu lassen. Fortan suchte man Erholung und Sommerfrische an der geschützten Hohwachter Bucht, an den Stränden unterhalb der Steilküste, im Schatten der Bäume oder an den ausgedehnten Sandflächen. Schon früh legten die hiesigen Gemeinderatsmitglieder fest, dass kein Gebäude höher als die Baumkronen gebaut werden durfte. Das gilt heute noch, und so zeigt sich der Ort idyllisch und einzigartig unter einem Dach von Bäumen. Bettenburgen haben dort keinen Platz. Dafür ist Hohwacht umrahmt von geschützten, seltenen Naturflächen. Am Hauptstrand befindet sich die außergewöhnliche Seeplattform der "Hohwachter Flunder". Sie führt in Form eines Plattfisches auf das Meer hinaus und ist wie gemacht zum Träumen, Sonnenbaden oder Entspannen. Von diesem Wahrzeichen aus geht es parallel zum Strand und unterhalb der bewaldeten Steilküste über die Promenade zu der Aussichtsplattform "Kiek ut". Aus luftiger Höhe hat man einen weiten Blich über die gesamte Bucht und auf die Wassersportler, die von Alt-Hohwacht aus auf die Ostsee hinaus segeln, surfen oder kiten.

feinsandiger Strand Hohwacht